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14.3.3.4.2 Bewertungsprinzipien

Das Vorsichtsprinzip wird bei der Bewertung der Aktiva durch die nachfolgenden Prinzipien weiter konkretisiert. Welche Prinzipien gelten, hängt dabei von der Bilanzposition und der Rechtsform ab:

1. Niederstwertprinzip

Von zwei möglichen Wertansätzen ist am Bilanzstichtag der niedrigere zu wählen.

Gemildertes Niederstwertprinzip besagt, dass der niedrigere Wert angesetzt werden darf.
Strenges Niederstwertprinzip besagt, dass der niedrigere Wert angesetzt werden muss.

2. Beibehaltung von Wertansätzen

Ein niedrigerer Wert darf beibehalten werden, auch wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen (dadurch Bildung stiller Reserven).

3. Wertaufholungswahlrecht (gebot)

Steigt der Wert über den bisherigen Wert darf (muss) eine Wertaufholung durchgeführt werden.

4. Anschaffungswertprinzip

Die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten dürfen nicht überschritten werden (unter Umständen Bildung stiller Reserven).

SchaeferKunzJ, 21.02.2005, Seite 1108
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