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14.4.1.3.1 Anlagendeckung

Aktiva

Bilanz

Passiva

Anlagevermögen

Umlaufvermögen

Eigenkapital

Fremdkapital

Bilanzsumme

Bilanzsumme

Zielsetzung

Die Analyse der Anlagendeckung dient zur Beurteilung inwieweit das Anlagevermögen langfristig finanziert und damit die finanzielle Stabilität des Unternehmens gewährleistet ist. Die Beurteilung kann mittels der nachfolgenden Kennzahlen erfolgen:

Deckungsgrad 1

Deckungsgrad 1= Eigenkapital / Anlagevermögen.

 

Grad der Finanzierung des Anlagevermögens durch Eigenkapital. Vergleichswerte: Bosch Gruppe Welt 1998: 93 %.

Deckungsgrad 2

Deckungsgrad 2 = (Eigenkapital + langfr. Fremdkapital) / Anlagevermögen.

 

Grad der Finanzierung des Anlagevermögens durch langfristiges Kapital. Je größer, desto besser. Mindestens 100 % (»Goldenen Bilanzregel«). Vergleichswerte: Bosch Gruppe Welt 1998: 156 %.

Vermögensdeckungsrechnung

 

Eigenkapital

-

Anlagevermögen

=

Über‑ oder Unterdeckung 1

+

langfristiges Fremdkapital

=

Über‑ oder Unterdeckung 2 (= langfristiges Ka­pital zur Fi­nanzierung d. Umlaufvermögens)

 

 

Gemäß der »Goldenen Bilanzregel« soll es eine Fristengleichheit auf der Aktiv- und Passivseite der Bilanz geben. In der Vermögensdeckungsrechnung sollte es deshalb immer eine Überdeckung geben.

SchaeferKunzJ, 21.02.2005, Seite 1216
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