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7.4.2.1 Definitionen

Risiko

»Der Begriff Risiko wird .., als die aus einer Entscheidung resultierende Verlustgefahr, beschrieben.« (Jung, H.: Controlling, München 2003, S.367)

Bruttorisiko

»Die Summe aller Risiken, denen das Unternehmen ausgesetzt ist, wird als Bruttorisiko angesehen und kann durch vom Management angesto­ßene Maßnahmen vermieden, vermindert oder durch Überwälzung redu­ziert werden.« (Jung, H.: Controlling, München 2003, S.367)

Nettorisiko

»Der verbleibende Rest sind die Nettorisiken bzw. die Restrisiken, die vom Management nun getragen bzw. gemanagt werden müssen.« (Jung, H.: Controlling, München 2003, S. 367, 368)

Risiko-Controlling

»Hauptaufgabe des Risiko-Controlling ist es, Informationen für die Ent­scheidungen des Risikomanagements bereitzustellen, d.h. die für das Un­ternehmen relevanten Risiken zu identifizieren und quantifizieren sowie die Konsequenzen der verschiedenen Optionen der Risikosteuerung und ‑regelungen zu ermitteln (vgl. Baetge, Jerschenksky, 1999, S. 173).« (Horváth, P.: Controlling, München 2002, S. 780)

Risikomanagement

»Unter Risikomanagement verstehen wir mit Baetge, Jerschenksky, 1999, S. 171 das Steuern und Regeln der bereits bestehenden und künftig ent­stehenden Risiken eines Unternehmens, so daß der Wert des Unterneh­mens durch die Verringerung der Risiken bei gleichen Ertragschancen ge­steigert wird.« (Horváth, P.: Controlling, München 2002, S. 779)

 

Eine Aufgabe des Risikomanagements ist die Bewertung der zusammen­gefassten Berichte und die Weiterleitung von wichtigen Risiken an den Vorstand. (Vgl. Dr. Martin, K.: Auswirkungen des KonTraG auf das Risk Manage­ment, Vorsprung der Versicherer - Externe Berater mit dem Blick von au­ßen, in: Zeitschrift Versicherungswirtschaft, 15.9.2001, 56.Jg., Nr. 18, S. 1460)

Corporate Governance

»Übersetzt heißt Corporate Governance Unternehmensleitung. Wenn aber heute von Corporate geredet wird, steht der Begriff für mehr als nur für Führungskräfteaufgaben. Es geht um die rechtliche und tatsächliche Ver­teilung der Aufgaben zwischen Aufsichtrat, Vorstand und Eigentümern. Auch international wird der Begriff in diesem Sinne gebraucht. Eine opti­male Verteilung der Aufgaben, also eine gute Corporate Governance, si­chert den Erfolg eines Unternehmes und schafft Vertrauen in das Unter­nehmen.« (URL:www.bundesregierung.de/Themen-A-Z/Steuern-und-Fi­nan­zen-,7124/Was-ist-Corporate-Governance.htm#0, Stand: 27.02.2002, Druckdatum: 11.03.2004)

GepperthS, 24.02.2005, Seite 1933
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