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17.4.2.1 Grundlagen

Maximierung des Shareholder Value(Jung, H.: Controlling München 2003, S523 Abb.80)


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Definition:

 

Müller/Uecker/Zehbold definieren die Bedeutung des Shareholder Value aus dem Angelsächsischen folgendermaßen (Müller, Uecker, Zehbold (Hrsg.): Controlling für Wirtschaftsingenieure, Ingenieure und Betriebs­wirte, Herne/Berlin 2001,S.298-299)

 

„.. das das Management der Unternehmung, welches die Eigentümer ver­tritt, den Shareholder Value  zu steigern und keine anderen Zielsetzungen zu verfolgen hat.“ unter Beachtung der Gesetzeskonformität und Integrität.

Ansatz:

Alfred Rappaport geht davon aus das dadurch das die Ausrichtung auf das Ziel Gewinnmaximum die Nebeneffekte auch Positive Auswirkungen auf die anderen Anspruchsgruppen (Stakeholder) haben wird. In den USA sind die Arbeitnehmer nicht so geschützt wie es in Deutschland so der fall ist, die Bezeichnung Sozialstaat Deutschland kommt also nicht von unge­fähr. Wir nehmen ein Beispiel aus den USA indem es für die Unterneh­mensführung versucht den Shareholder Value zu steigern. Für das Unter­nehmen wurde es wichtig und wirtschaftlich die Sicherheit am Arbeitsplatz zu verbessern und somit die Unfälle die am Arbeitsplatz passierten zu re­duzieren. Denn ein hohes, bzw. höheres Verletzungsrisiko für eine Tätig­keit besteht sind Arbeitnehmer natürlich nur bereit bei höheren Lohn und Anreizprämien diese Tätigkeit auszuführen bzw. zu übernehmen. Sowie dies durch eine wesentlich höhere Versicherungsprämie an die Versiche­rungen zu bezahlen ist. Auch die Auswirkungen die auf einen Unfall folgen müssen Kalkuliert werden! Es fängt mit der Arbeitszeitausfall an über hö­here Fluktuation und Demotivation der Arbeitnehmer die durch den Unfall auch betroffen werden und über eine Zeitspanne mit weiteren Negativen Auswirkungen zu rechnen z.B. IMAGE Schaden! Ein Image ist schwer aufzubauen und oben zu halten aber Negative Schlagzeilen können das über Jahre hinweg aufgebaute in Sekundenschnelle zerschlagen! Durch die Senkung der Unfallhäufigkeit sind enorme Summen einzusparen das Beispiel geht auf den Amerikanischen Markt ein in Deutschland sind die Bestimmungen zum Arbeitnehmerschutz wesentlich stärker als in den USA!

 

(Vgl. Rappaport, A.: Shareholder Value, 2.Auflage Stuttgart 1999, S. 6-7)

 

Ziel:

Das Ziel des Shareholder Value Ansatzes ist die Langfristige Maximierung des Unternehmensgewinnes

 

Kritikpunkte

Die Ausrichtung der Unternehmensführung rein auf die Anteilseigner

Die Unternehmensführung ist auf eine schnelle und kurzfristige Gewinn­maximierung aus weil sie daran gemessen und meist beteiligt ist.

Soziale Aspekte werden nicht berücksichtigt

Aussage des Shareholder Value abhängig von der Qualität der Schätzungen

 

(Vgl. WiSt Heft 8 August 2001, S.398ff. und Raab, Shareholder Value und Verfahren der Unternehmensbewertung – Leitmaxime für das Management Herne/Berlin 2001, S.91 ff.)

EichelA, 25.02.2005, Seite 1978
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