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17.4.5 Ermittlung des Shareholder Values

Arten der Investitionsrechnung

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Dynamische und statische Investitionsrechnung

Investitionsrechnungen gliedern sich in dynamische und statische Investiti­onsrechnungen auf. Charakteristisch für die dynamische Investitionsrech­nung ist die Einbeziehung der Zeit. Im Gegensatz dazu wird in den meisten statischen Investitionsrechnungen die Zeit nicht beachtet. Es bezieht sich z. B. nur auf ein einziges Jahr. (Vgl. Ziegenbein: Controlling, Ludwigshafen 2001, S. 185)

Eigenkapitalkostensatz

Es gibt keinen Vertrag zwischen einem Unternehmen und den Investoren über die Rendite beim Kauf eines Anteilsscheines des Unternehmens. Damit rational handelnde Investoren die Anteilsscheine des Unternehmens erwerben und auch halten muss die Rendite hoch genug sein. Diese Ren­dite ist der Kostensatz des Eigenkapitals. (Vgl. Ziegenbein: Controlling, Ludwigshafen 2001, S. 193)

Modelle zur Ermittlung des Eigenkapitals

Um die Eigenkapitalkosten zu ermitteln gibt es zwei Ansätze (Vgl. Horvárth & Partner: Das Controlling-Konzept, 4.Auflage, München 2000, S.212):

Capital Asset Pricing
Arbitrage Pricing Theory

Im folgenden wird die Capital Asset Pricing Methode vorgestellt.

Rendite eines risiko­losen Wertpapiers

Selbst kurzfristige Schatzwechsel des Bundes sind nicht risikolos, weil die Renditen im Zeitablauf schwanken. Am besten geeignet für die Bemes­sung des risikolosen Wertpapiers sind nach Rappaport langfristige Bun­desanleihen. (Vgl. Rappaport A: Shareholder Value, Stuttgart 1995, S.61)

Risikogewichtungsfaktor Beta

Der Risikogewichtungsfaktor Beta steht für das systematische Risiko.

Wenn der Beta Faktor genau eins ist, heißt es, dass die Veränderung der Aktienrendite genau der des Marktportfolios entspricht. Die Rendite des Marktportfolios entspricht z. B. dem DAX (=Deutscher Aktienindex) oder einem seiner Unterformen.
Wenn der Beta Faktor größer ist als eins schwankt sie stärker als der Ak­tienindex.

(Vgl. Ziegenbein: Controlling, 6. Auflage, Ludwigshafen 1998, S. 310 - 311)

Problematik der Bestimmung des Beta Faktors

Der Beta Faktor der verschiedenen Branchen wird auch in der Wirt­schaftspresse in regelmäßigen Perioden veröffentlich z. B. FAZ, Wirt­schaftswoche (Vgl. Peemller, Volker H. und Finsterer, Hans: Controlling und Insolvenzordnung, in: Zeitschrift Betrieb und Wirtschaft, Heft 21/2000, S. 901)

Veranschaulichung des Betafaktors

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(Vgl. Ziegenbein, Controlling, S. 193)

Formel für die Berechnung des Eigenkapitalkostensatzes

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(Vgl.. Ziegenbein: Controlling, 6. Auflage, Ludwigshafen 1998, S. 310-311)

DaveriogluO, 25.02.2005, Seite 2002
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