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7.4.2.5.4 Risikoplanung und -steuerung

• Risikovermeidung: Unternehmen entscheiden sich aufgrund hoher Risi­kopotenziale bestimmte Aktivitäten aufzugeben oder anzupassen, z.B. An­passung der Prozessabläufe im Produktionsprozess oder Verlagerung von Unternehmensteile in andere Länder (Umweltgesetzgebung, Arbeits­schutzgesetzgebung bieten Vorteile) (Vgl. URL: www.risknet.de/ Risk_Management/Risikosteuerung/Risiken_vermeiden/ risi­ken_vermeiden.html, Stand 13.07.2002, Druckdatum: 22.02.2004)

 

• Risikoverminderung: Unternehmen entscheiden sich Risiken auf Dritte (jedoch nicht auf Versicherer) zu übertragen oder durch technische und organisato­rische Maßnahmen diese Risiken zu mindern. Voneinander unabhängige Risiken können regional, objektbezogen (Minimierung des Marktrisikos durch Produktdiversifikation) oder personenbezogen gestreut werden (Vgl. URL:www.risknet.de/Risk_Management/Risikosteuerung/Risiken_vermin­dern/risiken_vermindern.html, Stand 13.07.2002, Druckdatum: 22.02.2004)

 

• Risikoüberwälzung: »Die Risiken werden auf einen Dritten übertragen. Dies kann z.B. durch Versicherung, Haftungsausschlüsse oder Bürg­schaften Dritter (z.B. Hermes Bürgschaften) erreicht werden.« (Horváth, P.: Controlling, München 2002, S. 783)

 

• Risikotragung: »Das Risiko wird bewusst selbst getragen. Dies beinhal­tet allerdings auch die aktive Vorsorge für den Fall, dass die Risiken tat­sächlich eintreten, z.B. durch die Bildung von Rücklagen.« (Horváth, P.: Controlling, München 2002, S. 783)

MeersteinS, 24.02.2005, Seite 2019
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