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7.4.2.6.2 Frühwarnsystem

Das Frühwarnsystem muss Informationen über relevante Veränderungen im internen Bereich sowie im Unternehmensumfeld zur Verfügung stellen und analysieren. Frühwarninformationen dienen der frühzeitigen Erken­nung von Entwicklungen wodurch Chancen genutzt und Risiken abge­wendet werden können. Die Länge des Zeitraums, in dem die Ereignisse erkannt werden, bestimmt die Form des Frühwarnsystems.

 

• Hochrechnungsbasierte Frühwarnsysteme (Hochrechnungen mit re­alisierten Werten – Plan/Ist-Vergleich; nur kurzfristig anwendbar da konti­nuierliche Entwicklung vorausgesetzt wird.)

• Indikatorenbasierte Frühwarnsysteme (Anhand von Frühwarnindikato­ren, z.B. Auftragseingang, werden Rückschlüsse auf zu erwartende Ereig­nisse getroffen; kurz- und langfristig anwendbar jedoch können neue Ein­flussfaktoren nicht berücksichtigt werden.)

• „Strategischer Radar“ (Zum Erkennen von ersten Anzeichen, z.B. Politi­keraussagen; nur langfristig anwendbar.)

 

Fachkräfte bestimmen und überwachen passende Informationsquellen (Presse, Fachliteratur) um drohende Gefahren sofort zu erkennen und weiterzuleiten. (Vgl. Mensch, G.: Risikomanagement – Aufgaben und Lö­sungsansätze im Controlling, in: Zeitschrift Betrieb und Wirtschaft 12/2003, S 488, 490)

MeersteinS, 24.02.2005, Seite 2023
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