Informationen zur Betriebswirtschaftslehre!

7.2.2.9 Frühindikatoren

2. Generation

... der Frühaufklärungssysteme. Um die negative Auswirkung der Informa­tionssuche zu verringern, wird den Mitarbeitern die Suche nach Infor­mationen mit Hilfe bestimmter Frühindikatoren erleichtert. Diese sol­len in ausgewählten Beobachtungsbereichen frühzeitig relevante Ent­wicklung aufzeigen.

  Zurückgreifen auf die Chancen/Risiken - bzw. Stärken/Schwächen-Analyse
Mit Hilfe von Kennzahlen können Grenzwerte gesetzt werden, bei de­ren Überschreitung ein Warnsignal generiert wird.

Definition

Unternehmensinterne und unternehmensexterne Beobachtungsberei­che, in denen bedrohliche Entwicklung möglich sind. Ausgehend von den speziellen und generellen Zielen der Unternehmung, müssen Soll­größen und Toleranzgrenzen festgelegt werden. Bei Überschreitung dieser muss eine Überprüfung und Analyse unternommen werden und u.U. die Unternehmensleitung informiert werden..

Nachteile

  Hard-Facts dominieren
  Fokus weißt unwissentlich auf bestimmte Bereiche hin
  Diskontierung / Abweichungen werden gar nicht, oder zu spät erkannt

Beispiele

 Beobachtungsbereiche aus der Wirtschaft (konjunkturelle-& strukturelle Absatzmarkt, Kapitalmarkt, Beschaffungsmarkt)
 Beobachtungsbereiche aus dem sozialpolitischen Bereich (Bevölke­rungszahlen, Informationen aus Ausschüssen und Ministerien)
 technologische Bereiche (Änderungen der Verfahrens – und/oder der Produktionstechnologie

StruweP, 24.02.2005, Seite 2149
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