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7.2.4.2.2 Zero-Base-Budgeting (ZBB)

Das ZBB ist ein Verfahren zur Planung der Gemeinkosten im Verwaltungsbereich. Der Grundgedanke ist, einem Ausufern des Budgets entgegen zu wirken. Dies wird erreicht durch eine vollständige von Grund auf neue Budgetierung der Leistungen. D.h. jede zukünftige Ausgabe muss neu begründet werden, ohne dass auf Vergangenheitswerte zurückgegriffen wird. Aus diesem Grund nennt man dieses Verfahren „Null-Basis-Budgetierung“. ZBB ist ein mittel- bis langfristiges Verfahren und somit nicht als Krisenmanagementinstrument bei besonderen Engpässen einsetzbar. Eher liegen die Ziele im mittel- bis langfristigen strategischen Bereich. (Vgl. Oehler, K.: Balanced Scorecard und Budgetierung, in: Zeitschrift Controlling, Heft 2, Februar 2002, S.87)

Vorteile des ZBB

Unwirtschaftliche Tätigkeiten werden abgebaut
Motivation der Mitarbeiter wird erhöht
Organisatorische Schwächen werden aufgezeigt
Effizienzsteigerung der Bereiche

Nachteil des ZBB

Hoher Zeitaufwand
Frustration der Bereichsleiter durch nicht realisierte Entscheidungen

MiceliP, 24.02.2005, Seite 2368
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