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12.3.3 Prognose- versus auftragsgetriebene Produktion

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(Vgl. Zäpfel, G.: Grundzüge des Produktions- und Logistikmanagement, Berlin, New York 1996, S. 266)


Produktionsprozesse können auftragsgetrieben erfolgen, also aufgrund vorhandener Kundenaufträge ausgelöst werden, oder prognosegetrieben, also ohne vorhandene Kundenaufträge durch Prognose auf Basis von Vergangenheitswerten. Zielsetzung der Gestaltung ist insbesondere die Festlegung der Bevorratungsebene, die die Schnittstelle zwischen der prognose- und der auftragsgetriebenen Produktion darstellt.

make to stock

Enderzeugnisse werden auf Lager produziert. Kundenaufträge werden direkt aus dem Lager bedient. Die Lager werden prognosegetrieben nachgefüllt. Fehlende Enderzeugnisse können kundenauftragsbezogen nachgefertigt werden.

assemble to order

Die Montage der Endprodukte wird kundenauftragsbezogen ausgelöst.

subassemble to order

Die Montage der Endprodukte und der für diese benötigten Baugruppen wird kundenauftragsbezogen ausgelöst.

make to order

Die Montage der Endprodukte und Baugruppen und die Teilefertigung werden kundenauftragsbezogen ausgelöst.

purchase and make to order

Die gesamte Produktion und die Beschaffung von Materialien und Halbfertigprodukten werden kundenauftragsbezogen ausgelöst.

SchaeferKunzJ, 21.02.2005, Seite 770
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