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16.2.2.2 Statische Amortisationsrechnung

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(Vgl. Warnecke, H. J. et al.: Wirtschaftlichkeitsrechnung für Ingenieure, München, Wien 1996, 3. Aufl., S. 55)

Amortisationsdauer

Amortisationsdauer ist der Zeitraum, der benötigt wird, um das für eine Investition eingesetzte Kapital wiederzugewinnen. Die Amortisationszeit ist insbesondere ein Maßstab für das Risiko einer Investition. Viele Unternehmen haben Richtlinien in welchem Zeitraum sich Investitionen amortisieren müssen.

Berechnung

Die Amortisationsdauer wird mit dem Durchschnittswert der jährlichen Rückflüsse (ohne Liquidationserlös) berechnet:

 

A =

KE0

r

 

A = Amortisationsdauer [Jahren]

KE0 = Kapitaleinsatz [€]

r = durchschn. jährlicher Rückfluss [€/Jahr]

Liquidationserlöse

Liquidationserlöse werden bei der Ermittlung der Amortisationsdauer nur bei der Ermittlung der Zinsen berücksichtigt nicht aber bei der Ermittlung der Rückflüsse, da von einer Amortisation vor dem Ende der Nutzungsdauer ausgegangen wird.

Vorteilhaftigkeitskriterium

Grundvoraussetzung einer wirtschaftlich sinnvollen Investition ist die Erfüllung der Bedingung:

 

Amortisationsdauer A < Nutzungsdauer

Wahlproblem

Eine Investition I mit einer Amortisationszeit A(I) ist gegenüber einer Investition II mit einer Amortisationszeit A(II) risikoärmer und damit vorzuziehen wenn gilt:

 

A(I) < A(II)

SchaeferKunzJ, 23.02.2005, Seite 804
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Interne Verweise

[<] BWL16 [>]

[Überprüfungsfrage 1]

[Überprüfungsfrage 2]

 

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