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16.2.2.4 Interne-Zinsfuß-Methode

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Graphische Bestimmung des internen Zinsfußes

(Vgl. Warnecke, H. J. et al.: Wirtschaftlichkeitsrechnung für Ingenieure, München, Wien 1996, 3. Aufl., S. 101)

Interner Zinsfuß

Interner Zinsfuß ist der Zinsfuß, bei dem der Kapitalwert einer Investition gerade Null ist. Bei diesem Zinsfuß wird der Kapitaleinsatz wiedergewonnen und die Investition erbringt zusätzlich die zu erwirtschaftenden Zinsen für den Kapitaleinsatz.

Berechnung

Der Zinsfuß kann durch Auflösung der Gleichung n-ten Grades:

 

Co(pi) = 0

 

ermittelt werden. In der Praxis reicht eine näherungsweise Lösung (in der Regel auf eine Dezimale) mittels einer linearen Interpolation zwischen zwei beliebig gewählten, möglichst nah am internen Zinsfuß liegende Versuchszinssätze aus.

Rechnerisches Näherungsverfahren

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pI, pII = Versuchszinsen I und II

C0I, 0II = Kapitalwerte, die sich bei den Versuchszinsen ergeben

Wahlproblem

Eine Investition I mit einem internen Zinsfuß pi(I) ist vorteilhafter als eine Investition II mit einem internen Zinsfuß pi(II) wenn gilt:

 

pi(I) > pi(II)

SchaeferKunzJ, 23.02.2005, Seite 806
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Interne Verweise

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[Überprüfungsfrage 1]

[Überprüfungsfrage 2]

[Überprüfungsfrage 3]

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